Gemälde von Leonhard Grötsch

Über

    Ereignisse 2018:
  • Einzelausstellung - 10.März bis 08.April 2018 - Leonhard Grötsch - Delfinzyklus - Ausstellungsraum DELF - Österreich, 1020 Wien, Ratschkygasse 36

    Galerie Delf Delfinzyklus - Leonhard Grötsch

  • Gruppenausstellung - 12.März bis 22. April 2018 - "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne" (Hermann Hesse) - Neue Galerie Kunstverein Fulda, Habsburgergasse 2
  • Gruppenausstellung - 04.11.2018 - 16.12.2018 "Chaos" - Kunstverein Fulda - Jahresausstellung Vonderau Museum
  • Gruppenausstellung - 18.11.2018 - 06.01.2019 "Paare" - Kunstverein Fulda - Galerie am Dahliengarten

Werdegang

Willkommen in der Bildergalerie von Leonhard Grötsch.

Leonhard wird am 18. Dezember 1947 in Würzburg als ältester von drei Brüdern geboren. Das Studium der Betriebswirtschaft an den Universitäten Würzburg und München schließt er 1974 mit dem Diplom in Würzburg ab. Seit 1979 ist er verheiratet. Bis 1992 arbeitet er für verschiedene produzierende deutsche und englische Unternehmen im Raum Würzburg, Stuttgart, Fulda und Marburg als Leiter Finanz- und Rechnungswesen bzw. als Controller. Seit 1992 arbeitet er als freier Mitarbeiter in der Wirtschaftsprüfung, seit 1998 ist er als Hauslehrer tätig. Und Leonhard ist immer wieder künstlerisch aktiv.

Erste Ausstellung in Fulda

Seine künstlerischen Fähigkeiten werden bereits in der Grundschule bemerkt. Mit 17 Jahren beginnt er Ölfarben zu verwenden. Nach dem Abitur verwirft er den Gedanken an ein Kunststudium, da in den Augen seiner Kontakte die Perspektive künstlerischen Schaffens Armut bedeutet. Leonhard wird Autodidakt, sein Werk entsteht im Verborgenen. Im Jahr 1992 organisiert Leonhard erstmals zwei Ausstellungen seiner Werke in Fulda.

Kampf um einen unverwechselbaren Stil

Inspiriert durch philosophische Schriften ändert sich seine Meinung darüber, was ein Kunstwerk sein sollte. Mitte der 1990er Jahre setzt sich die Einsicht durch, dass ein Gemälde nicht ausschließlich um das Ich des Künstlers kreisen sollte, sondern um eine positive Botschaft. Eine weitere Einsicht ist, dass künstlerisches Schaffen religiöses Schaffen ist, eine Vorstellung, die in früheren Jahrhunderten selbstverständlich war. Einige Schriften des deutschen Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker (1912-2007), der das Wesen der Kunst am Beispiel der Musik von Johann Sebastian Bach erklärt, haben einen großen Einfluss auf ihn. Wegen eines nächtlichen Traumes kommt Leonhard mit der "Kabbalah im Traumleben des Menschen" in Berührung. Seine Frau schenkt ihm dieses Buch des jüdischen Autors Friedrich Weinreb (1910-1988), der die älteste jüdische Überlieferung für die Gegenwart verständlich macht. Und Leonhard kommt in Berührung mit dem Bildwerk der Schweizerin Emma Kunz (1892-1963). Er findet heraus, dass ihr Bildwerk mit der Kabbalah entschlüsselt werden kann. Von 1995 bis 1998 entsteht ein Text über ihr Werk Nr. 168, der jedoch nicht veröffentlicht wird.

In 1993-1994 entstehen der Delfin-Zyklus und die ersten Gemälde des Zyklus "Evangelium nach Johannes", der mit "In the Beginning", dem Prototyp von Count Art (1994) beginnt. Leonhard hat nun eine Konzeptkunst entwickelt, die auf abgezählten Pinselstrichen beruht. Seine Versuche einen Galeristen zu finden sind nicht erfolgreich und seine künstlerischen Aktivitäten sterben ab. Aber im Jahr 2005 trifft Leonhard durch Zufall den Vorsitzenden des Kunstvereins Fulda während dessen Ausstellung; er tritt dem Verein im selben Jahr bei. Nun beteiligt sich Leonhard an mehr als 25 Gruppenausstellungen. Seit dem Jahr 2011 ist er als Vorstandsmitglied des Vereins für die Finanzen zuständig. Im Oktober 2016 zeigt er eine dritte Einzelausstellung mit dem Titel "Wort - Zahl - Mensch", die die Gemälde des Johannes-Evangeliums, also die Count-Art Exponate, und seine figürlichen Gemälde präsentiert. Im Frühjahr 2018 wird er in den Ausstellungsraum DELF (Einzelausstellung) in Wien eingeladen, um seinen Delfin-Zyklus aus den Jahren 1993 und 1994 zu präsentieren. Zur selben Zeit kauft die indische Umweltaktivistin Sunita Narain ihr von Leonhard im Jahr 2008 gemaltes Porträt, das für die Ausstellung "Menschen" im Vonderau Museum in Fulda entstanden war.

Diese Seiten und ihre Aktualisierung existieren seit 2005. Informationen zu den Gemälden finden Sie unter "Gemälde" und bei jedem der Gemälde im Detail. (Version November 2018)